Wer den Aufstieg aus Richtung Place Garibaldi beginnt, kommt jedoch an künstlichen Wasserfällen, Palmen und Kakteen vorbei und erlebt auf der Terrasse Frédéric Nietzsche eine unschlagbare Aussicht.
Schmuckstück
Zwischen den vielen eindrucksvollen Barock- und klassizistischen Bauten von Nizza fällt die Kathedrale Saint-Nicolas besonders auf. Diese im Dezember 1912 geweihte russisch-orthodoxe Kathedrale am Boulevard du Tsarévitch gilt als größter russischer Sakralbau außerhalb Russlands. Das imposante Bauwerk mit den sechs Zwiebeltürmen beherbergt im Inneren unter anderem filigrane Goldschmiede- und Metallarbeiten, Holzschnitzereien, Ikonen sowie Fresken.
Kunstmuseen
In Nizza lockt eine facettenreiche Museumslandschaft. So beherbergt das Palais Lascaris in seinen einst adeligen Gemächern nicht nur eine prachtvolle barocke Ausstattung, sondern außerdem das „Musée de la Musique“ und eine historische Apotheke. Bedeutende Kunstsammlung zeigen „Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain“ (MAMAC), „Musée International d'Art Naïf Anatole Jakovsky“, „Musée des Arts Asiatiques“ und „Musée des Beaux-Arts“. Weitere Ausstellungen widmen sich den französischen Künstlern Henri Matisse und Marc Chagall.
Strände
Der rund sieben Kilometer lange Küstenabschnitt an der „Baie des Anges“-Bucht lockt mit wunderbaren Stränden. Sie schmiegen sich an die Promenade des Anglais. Neben einigen Privatstränden sind rund 20 öffentlich zugänglich. Alle Strände werden überwacht und verfügen über die Blaue Flagge, sodass man sich guten Gewissens die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und auch baden kann. An den familienfreundlichen Stränden „Miami Beach“ und „Neptun“ gibt es sogar Kinderspielplätze.
Übernachten
Dass sich in der Stadt der Schönen und Reichen auch günstige Unterkünfte finden, dürfte überraschen. Für wenig Geld kommt man in Studio-Appartements vom „Studette-bonbonnière“ in Altstadtnähe unter, muss sich allerdings selbst verpflegen. Wer auf etwas mehr Service setzt, ist in zentral gelegenen Hotels wie „Trocadero“ oder „Paradis“ besser aufgehoben. Echte Nobelherbergen gibt es auch, beispielsweise das „Hyatt Regency Nice Palais De La Mediterranee“ direkt an der Strandpromenade.