Im quirligen Viertel Hongdae, bekannt für seine lebendige Kunstszene und das aufregende Nachtleben, trifft moderne Kultur auf traditionelle Wurzeln. Ein Urlaub in Seoul ist ein Fest für die Sinne – vom historischen Gyeongbokgung-Palast bis hin zu den trendigen Boutiquen in Gangnam. Erlebe die harmonische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, während du in den lebhaften Straßenmärkten wie Namdaemun stöberst oder in den ruhigen Gärten des Changdeokgung-Palastes neue Kraft schöpfst. Ob Kulturliebhaber, Shopping-Enthusiast oder Feinschmecker – die Stadt bietet eine beeindruckende Vielfalt an Erlebnissen.
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Hektisch. Laut. Modern. Schrill. Chaotisch. Bunt. Nur einige von vielen Klischees über Seoul, die südkoreanische Hauptstadt. Und - sie stimmen alle. Ebenso wie das, dass man kaum Menschen ohne Handy am Ohr sieht oder solche, die zumindest ihren Blick auf Smartphone oder Tablet richten. Auch das Wummern koreanischer Popmusik scheint auf den Straßen allgegenwärtig. Erinnert irgendwie an Shanghai oder Tokio? Kann man so sagen, erst recht beim Anblick des von Wolkenkratzern durchsetzten Häusermeeres oder bei der Fahrt mit einer der stets vollgestopften U- Bahnen. Dennoch lässt sich Seoul kaum mit anderen Megametropolen Asiens vergleichen. Das Stadtbild wandelte sich erst seit Mitte der 1960er Jahre massiv. Viele Gebäude der 11-Millionen-Stadt im Norden Südkoreas entstanden seitdem völlig neu, ganz besonders in den Vierteln südlich des Hangangs. Auch die Areale südlich des Flusses erlebten innerhalb der letzten Jahrzehnte eine rege Bautätigkeit, in deren Ergebnis sich heute Tempelanlagen und andere architektonisch wertvolle Bauten zwischen hochaufragenden Neubauten wiederfinden. Aber vielleicht macht genau das Seoul so einzigartig und spannend. Gut findet man sich in Nordkoreas Metropole auf jeden Fall zurecht. Denn auf den meisten Schildern lässt sich der jeweilige Hinweis auf Koreanisch und auf Englisch lesen. Holt man sich im Tourist- Information-Center (TIC) dann noch den kostenlosen Stadtplan, kann beim Sightseeing nichts mehr schiefgehen. Vor der Kulisse umliegender Bergzüge gehört der zentrale Jongno-gu-District zu den noch immer historisch geprägten Stadtvierteln Seouls. Über einen weiten Platz erblickt man das liebevoll restaurierte Gwanghwamun-Tor, hinter dem mit dem Gyeongbokgung eines der Wahrzeichen der Stadt steht. Dieser im Jahr 1395 fertiggestellte Bau ist der größte von insgesamt fünf Palästen aus der Joseon-Dynastie. Im gleichen Viertel lohnt unbedingt auch ein Besuch des Changdeokgung, der mit seinem Geheimen Garten allerdings nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann. Wenn man schon mal in Jongno ist, sollte man auch im traditionellen Gwangjang-Markt vorbeischauen. Zu haben ist hier von Früchten und leckeren Gerichten über Sake und Alltagsutensilien bis hin zu Stoffen alles. Gesehen haben muss man eigentlich auch das Nakwon-Sanga-Haus, das gleich auf mehreren Etagen eine unvorstellbare Auswahl an Musikinstrumenten anbietet. Buddhistische Tempel finden sich in Seoul natürlich auch so einige. Die größte Anlage dieser Art ist der Bongeunsa, gelegen im Gangnam-gu-District auf der südlichen Seite des Hangangs. Hier kann man neben der Anlage selbst nicht nur knapp 3.500 Holzblockinschriften und die mit 23 Metern höchste Buddha-Statue Koreas bestaunen, sondern auch das Meditieren und traditionelles Papierfalten lernen oder an einer Teezeremonie teilnehmen. Gangnam steht aber keinesfalls für ein altehrwürdiges Viertel, sondern präsentiert sich als hippes Geschäftszentrum mit gläsernen Bürotürmen, hektischem Treiben, Läden, Straßenhändlern und ausschweifendem Nachtleben tatsächlich eher so, wie es PSY im „Gangnam Style“ besingt. Um das traditionelle Korea zu erleben, fährt man besser nach Insadong. Das besondere Flair dieses zentralen Stadtviertels machen die ungezählten Läden, Teehäuser, Streetfood-Händler, Galerien und Straßenkünstler aus, die koreanische Traditionen leben. Beim Bummeln stößt man auf Papier- und Keramikgeschäfte, Werkstatt-Ateliers, Buch- und Teeläden oder auf Tanzensemble, Musiker und Kalligrafiekünstler. Eine super Idee ist übrigens auch ein Abstecher in den Jung- District. Das hoch gelegene Stadtviertel ermöglicht von der Aussichtsplattform des Seoul Towers und vom Berg Namsan herrliche Ausblicke über große Teile der Metropole. Und dazu bietet Jung zahlreiche ruhige Parks zum Relaxen.
In Seoul gibt es eine Vielzahl an beliebten Attraktionen, die man besuchen sollte. Als Top 3 empfehlen wir Yonsei Universität, Gyeongbokgung-Palast, Blaues Haus.
Die genaue Flugdauer nach Seoul hängt von deinem Abflugsort in Deutschland ab. Von Frankfurt am Main fliegt man ca. 12h 58m nach Seoul.
Seoul eignet sich für Stadt.
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