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Lissabon - portugiesische Schatzkiste

Für einen ersten Eindruck von der portugiesischen Hauptstadt steigt man am besten in die nostalgische rote Straßenbahn, die als Eléctrico 28 gemütlich durch Lissabon zuckelt. Das historische Gefährt stammt aus den 1930er Jahren. Auf ihrer Route zwischen Campo Ourique in Prazeres und Largo Martim Moniz kommt sie an vielen der interessanten Lissaboner Sehenswürdigkeiten vorbei. Doch mehr sieht man natürlich, wenn man sich zu Fuß auf den Weg durch Viertel wie Alfama, Bairro Alto oder Baixa begibt. Etwas Puste braucht man für einen ausgedehnten Stadtbummel allerdings, denn wie Rom entstand auch Lissabon auf sieben Hügeln. So führt in Alfama, dem alten Stadtkern aus Zeiten der Mauren, so manch schmales Gässchen steil bergauf. Einige enden an Miradouros, Aussichtspunkten mit einem weiten Blick über Teile Lissabons und den Tejo. Hoch über Alfama thront das ursprünglich von Mauren errichtete Castelo de Sao Jorge, eine mächtige Festungsanlage. 

Mit der majestätischen Catedral Sé Patriarcal, ältester Kirchenbau der Stadt, und der Klosteranlage Sao Vicente de Fora gibt es im Viertel zwei weitere bedeutsame Hinterlassenschaften längst vergangener Zeiten. Zu einem der Szeneviertel von Portugals größter Stadt entwickelt sich zunehmend Bairro Alto (Oberstadt), ein weiteres geschichtsträchtiges Viertel. Wo einst einfache Leute lebten, bestimmen zwischen Praca Luis de Camoes und Rua do Século heute angesagte Klubs, gemütliche Tascas, hippe Läden und Ateliers kreativer Künstler das Geschehen. Ins tiefer liegende Nachbarviertel Baixa (Unterstadt) kommt man entweder wie anno dazumal noch immer mit dem Elevador de Santa Justa oder - etwas moderner - mit Rolltreppen. Die meisten Gebäude Baixas entstanden erst Mitte des 18. Jahrhunderts, ebenso wie der Triumphbogen am Praca de Commercio, breite Boulevards und großzügig angelegte Plätze. In diesem Viertel gibt es unter anderem endlos scheinende Shoppingmeilen wie die Rua Augusta. Lissabons Wahrzeichen, der 1521 fertiggestellte Torre de Belem, steht im Stadtteil Belem. Wie diesen Leuchtturm schützt die UNESCO in dieser Gegend weitere Bauten als Weltkulturerbe, darunter die ab 1502 errichtete Klosteranlage Mosteiro dos Jeronimos mit Archäologischem und Marine-Museum.