Nach Faro Last Minute zu reisen bringt viele Eindrücke. Wer mit dem Flieger an die Algarve kommt, sollte in Faro unbedingt etwas Zeit einplanen. Denn Faro ist eine wunderschöne Stadt im Süden Portugals - mit Zeitzeugen vieler Jahrhunderte. Schon beim Anflug auf den internationalen Flughafen sieht man einiges - auch die angrenzende Lagunenlandschaft des Naturschutzgebietes Ria Formosa, Dünen, Strände und die Insel Ihla de Faro vor der Küste. Im Last Minute Urlaub in Faro findet man beim Stadtbummel zahlreiche Spuren, die Herrscher vergangener Zeiten hier hinterließen: In Zeiten der Besetzung durch die Mauren entstand die imposante Stadtmauer rund um Vila-Adentro, das historische Altstadtviertel von Faro. Bis ins 17. Jahrhundert hinein gab es zahlreiche Umbauten und Erweiterungen. Auch Teile des ursprünglich 1585 fertiggestellten Bischofspalastes „Paco Episcopal“ stehen noch – erhalten blieben unter anderem prachtvoll verzierte Azulejos. Ebenfalls zum Pflichtprogramm jeder Last Minute Faro Reise gehört ein Abstecher zum barocken Stadtpalast Solar do Capitao-Mor an der Rua Filipe Alistao. Außerdem gibt es so einige einmalige Sakralbauten zu sehen, darunter die vermutlich von Westgoten im 13./14. Jh. errichtete und ab dem 15. Jh. ständig umgestaltete Catedral do Faro - die Se. Und auch der Stadtpark Alameda Joao de Deus versetzt mit seinen uralten Bäumen ins Schwärmen.
Städtchen gucken
Im Süden Portugals liegt das beschauliche Städtchen Faro, unmittelbar an der Algarve-Küste mit ihren herrlichen Sandstränden. Im Sommer kann man hier natürlich die ganze Zeit am Strand faulenzen, der sich bei Faro auf einer vorgelagerten Sandbank etwas außerhalb der Stadt befindet. Außer Stränden gibt es rund um den Ort auch zahlreiche Golfplätze, auf denen sich die Urlaubszeit gut herumbekommen lässt. Doch irgendwie verpasst man so einiges, wenn man so seinen Urlaub in Faro verbringt. Denn die Hauptstadt der Algarve bietet einiges mehr als das. Eine reizvolle Altstadt zum Beispiel, die aus drei Stadtteilen besteht. Innerhalb der historischen Stadtmauern aus der Römerzeit liegt Vila-Adentro, ein Viertel mit liebevoll sanierten Häusern. Hier steht auch die Sé Catedral, die wegen ihrer Mischung unterschiedlicher Baustile besonders beeindruckt. An dieses älteste Stadtviertel schließen sich außerhalb der alten Mauern mit ihren Toren Mouraria und Bairro Ribeirinho, zwei weitere Altstadt-Viertel, an. Hier kleine Läden, da eine Fußgängerzone oder gemütliche Cafés - ob in den engen, verwinkelten Gassen, in der Fußgängerzone oder am Yachthafen: Das Bummeln macht in Faro einfach Spaß und es gibt überall viel zu sehen. Neben sakralen Bauwerken wie der Kathedrale, der Kirche do Carmo oder der Misericordia-Kirche gehört Paco Episcopal, der Bischofspalast, zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten. Wer sich für Archäologie interessiert, schaut am besten mal im einst als Kloster Nossa Senhora da Assuncao errichteten Gebäude vorbei, das in seinen Museumsräumen interessante Ausstellungsstücke präsentiert. Ein weiteres Museum liegt nur einen Steinwurf entfernt im Hafen. Hier lernt man einiges über die maritime Wirtschaft entlang der Algarve und kann Modelle historischer Schiffe bestaunen. Auch sonst beherbergt so manches Gebäude in Faro spannende Sammlungen zu den unterschiedlichsten Themen. Zwischendurch gibt es jede Menge Gelegenheit zum Verschnaufen - denn überall gibt es gemütliche Restaurants und Cafés. Oder man sucht sich im Stadtpark Alameda Joao de Deus ein ruhiges, schattiges Plätzchen und lässt die Seele baumeln. Auch die Landschaft, die Faro umgibt, ist wunderschön. So liegt die Stadt nicht nur inmitten eines Deltagebietes, sondern auch zu Füßen einer reizvollen Hügellandschaft. Östlich von Faro zieht sich mit der „Ria Formosa“ ein ausgedehntes Naturschutzgebiet mit Lagunen, Kanälen, Inselchen und Sümpfen hin. Hier findet man Ruhe und kann zudem zahlreiche Tiere beobachten. Typisch für Faro sind außerdem die kleinen, vorgelagerten Inseln. Etwa eine Dreiviertelstunde braucht das Boot, das von der Algarve-Hauptstadt aus zur Insel Culatra fährt, deren Leuchtturm man von Faro aus sieht. Am Kap Santa Maria steht man dann am südlichsten Punkt des portugiesischen Festlandes. Vor allem den einen oder anderen kleineren Ort rund um die Hafenstadt sollte man sich anschauen. Olhao zum Beispiel versprüht mit seinen im maurischen Stil errichteten Steinhäusern aus dem 18. Jahrhundert einen besonderen Charme. Oder das lebenslustige Albufeira mit sehenswerter Altstadt, BellaVista Leisure Familienpark und Aqua-Show. Einfach mal losfahren!
Inselhopping
Während man zum Hausstrand des Ortes auf der „Ilha do Ancao“ – die in Wahrheit eine Halbinsel ist - bequem den Linienbus nehmen kann, gibt es vor der Küste auch echte Inseln. Fähren fahren unter anderem zur Ilha da Barreta und zur Ilha de Farol-Mar – beide landschaftlich reizvoll mit schönen Badestränden.
Watt und Dünen
Wem der Sinn nach Wandern oder Radeln steht, kann sich im über 18.000 Hektar großen „Parque Natural da Ria Formosa“ so richtig auspowern. Diese Watt- und Dünenlandschaft mit Salzwiesen, Feuchtgebieten, Sandbänken und Kanälen bevölkern insbesondere im Winter zahlreiche Vogelarten. Das Umwelt- und Naturschutzzentrum „Quinta de Marim“ zeigt regelmäßig interessante Ausstellungen.
Reisezeit Faro
Die Küstenregion der Algarve prägt ein ganzjährig mildes Klima. Selbst in den Wintermonaten Dezember bis Februar fallen die Tagestemperaturen selten unter 10 Grad Celsius. Die Region ist damit eine der sonnenreichsten und auch trockensten in Portugal. Angenehm bleibt es trotz der Temperaturen von weit über 30 Grad auch im Sommer, weil vom Meer her stets eine leichte Brise Abkühlung bringt.