Die Sammelleidenschaft der sächsischen Kurfürsten verdankt Dresden weltweit bedeutende Sammlungen, von denen sich einige der bedeutendsten am Altstädter Elbufer tummeln. Dazu zählen die „Gemäldegalerie Alte Meister“ in der Sempergalerie des Zwingers mit Raffaels „Sixtinischer Madonna“, das im Residenzschloss beheimatete „Grüne Gewölbe“ mit Johann Melchior Dinglingers „Hofstaat zu Delhi“ und die von August dem Starken begründete Porzellansammlung im Porzellanpavillon des Zwingers. Insgesamt laden in Dresden übrigens rund 100 Museen ein.
Dresdens größte Parkanlage ließ Kurfürst Johann Georg III. anlegen. Das barocke Palais der Abertiner entstand um 1680 als Lustschloss. Einen ersten Eindruck von dem weitläufigen Areal verschafft man sich am besten bei einer Fahrt mit der Parkeisenbahn, die auf dem rund sechs Kilometer langen Rundkurs an fünf Bahnhöfen hält. So kommt man auch bequem zum Botanischen Garten, der seit 1893 besteht, und zum 1861 eröffneten Zoo.
Nur etwa 30 Kilometer sind es von Dresden bis in die Sächsische Schweiz. Zwar verkehren regelmäßig Linienbusse und Regionalzüge in dieses Naturparadies, doch die schönsten Eindrücke fängt man bei einer Schifffahrt auf der Elbe ein. Man kann beispielsweise vom Anleger an der Brühlschen Terrasse bis zum Kurort Rathen schippern und von dort aus den in Serpentinen ansteigenden „Basteiweg“ nehmen. Der führt hinauf zur Felsenburg Neurathen und zur Bastei.
Von preiswert bis teuer, von spartanisch bis komfortabel - in Dresdens Stadtzentrum gibt es jede Art von Unterkünften. Günstig und nur einen Spaziergang von der Brühlschen Terrasse entfernt wohnt man beispielsweise in der Neustadt im „Hostel Lollis Homestay“ oder in den „Ferienwohnungen Albert“. Zu den günstigen Mittelklassehotels in der Altstadt gehört das „Aparthotel Münzgasse“ in Nachbarschaft der Frauenkirche. Auch einige der exklusivsten Dresdner Hotels stehen im Altstadtviertel, darunter das „Taschenbergpalais Kempinski“ hinter dem Residenzschloss.