Flamenco
Allgegenwärtig sind in Sevilla klappernde Kastagnetten und Flamenco. Schließlich gilt die Stadt als Wiege des feurigen Tanzes. Das „Museo del Baile Flamenco“ im Santa-Cruz-Viertel erzählt mit Videos, Musik, Fotos und Kostümen, wie der Flamenco entstand, sich entwickelte und welche verschiedenen Prägungen es gibt. Wer Lust auf mehr hat, kann bei einem der angebotenen Workshops mitmachen. Clou des Museums: tägliche Flamencoshows im Innenhof.
Museen
So facettenreich wie die Geschichte der Stadt ist ihre Museumslandschaft. Am Plaza de Toros präsentiert das Stiermuseum Trophäen, Gewänder und vieles mehr aus der Welt des Stierkampfes. Im Archäologischen Museum an der Plaza de America bekommt man eine breite Auswahl an Grabungsfunden zu sehen, darunter den „Schatz von Carambolo“. Kunstinteressierte finden im „Museum der schönen Künste“ und im „Museum der zeitgenössischen Kunst“ Werke bedeutender spanischer Künstler.
Zeitreise
Etwa zehn Kilometer von Sevilla entfernt liegt bei Santiponce ein imposantes Römisches Amphitheater. Ganz in der Nähe: die Grabungsstätte „Itálica ciudad romana“, wo Archäologen eine um 200 v. Chr. entstandene römische Siedlung entdeckten, die nachweislich älteste Andalusiens. Die antike Römerstadt Itálica zählte zu den bedeutendsten Städten ihrer Zeit. Die Grabungsarbeiten dauern an, erst einen Bruchteil der antiken Siedlung legten die Fachleute bisher frei.
Übernachten
Im charmanten Boutique-Hotel „Corral Del Rey” wohnt man komfortabel mitten in der Altstadt, nur wenige Gehminuten von der Kathedrale entfernt. Die Dachterrasse verwöhnt mit Pool und Panoramablick über die Stadt. Ebenfalls mitten im Geschehen bietet das Luxushotel „Alfonso XIII.“ zwischen Alcazar und Kathedrale gehobenen Komfort sowie unter anderem Außenpool, Garten, Fitnessbereich und Sauna. Günstig und trotzdem zentral kommt man beispielsweise in den Pensionen „Dulces Suenos“ oder „Macarena“ unter.