Die Flying-Safari-Spezialistin Ostafrikas
Wenn du schon mal davon geträumt hast, über die Serengeti zu fliegen statt stundenlang über Buckelpisten zu holpern, ist Coastal Aviation dein Ticket dorthin. Die tansanische Airline mit Sitz in Dar es Salaam ist seit den 1980ern DER Spezialist für Flüge zu abgelegenen Safari-Airstrips in Tansania, Kenia und Ruanda – dort, wo es oft keine Straße, aber immer eine kleine Landebahn gibt.
Wichtige Strecken
Statt klassischer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bedient Coastal Aviation ein dichtes Netz aus Safari-Airstrips, darunter:
Check-in
Da die meisten Flüge kleine Airstrips mitten im Busch ansteuern, ist die Regel simpel: Mindestens 30 Minuten vor Abflug am Check-in sein – ein Online-Check-in ist bei dieser Art von Flugbetrieb nicht üblich.
Gepäck: weiche Taschen only
Hier wird's speziell: Coastal Aviation erlaubt 15 kg Gepäck pro Person, aber ausschließlich in weichen, faltbaren Taschen – Hartschalenkoffer werden am Check-in schlicht abgelehnt, weil sie nicht ins enge Gepäckabteil der kleinen Maschinen passen. Nimm also lieber die Reisetasche statt den Trolley mit.
Flotte für den Busch
Die Flotte besteht überwiegend aus Cessna Grand Caravans – robuste Einmot-Turboprops mit Platz für 12 bis 13 Passagiere, ideal für kurze, unbefestigte Pisten mitten im Nationalpark. Insgesamt kommt Coastal Aviation je nach Zählweise auf 20 bis über 30 Flugzeuge.
Bordservice
Bordservice im klassischen Sinn gibt es hier nicht – dafür Fensterplätze mit Blick auf Elefantenherden, Flusspferde und den Kilimandscharo. Jeder Flug wird von zwei Piloten geflogen, auch auf den kürzesten Strecken, und die Crew tut alles dafür, Familien und Reisegruppen zusammen zu setzen.
Geschichte
Coastal Aviation startete 1987 mit einem einzigen Flugzeug auf der Strecke Dar es Salaam–Selous Game Reserve. Aus diesem bescheidenen Anfang wurde über mehr als 30 Jahre die führende Flying-Safari-Airline Ostafrikas mit heute über 40 Zielen – ganz ohne einen einzigen nennenswerten Sicherheitsvorfall in ihrer Geschichte.