Fliegen, wo Straßen aufgeben
PNG Air – früher als Airlines PNG bekannt – ist Papua-Neuguineas Antwort auf ein Land, in dem es oft schneller geht, ein Flugzeug zu chartern als eine Straße zu bauen. Von ihrer Basis am Jacksons International Airport in Port Moresby aus verbindet die Airline Bergdörfer, Inselprovinzen und Großstädte, die sonst tagelange Fußmärsche oder Bootsfahrten voneinander trennen.
Wichtige Strecken
Check-in
Online-Check-in ist nicht auf jeder Strecke verfügbar – an vielen der kleineren Flughäfen check2t du klassisch am Schalter ein. Diese öffnen etwa 2 Stunden vor Abflug und schließen 30 bis 45 Minuten vorher, an kleineren Airstrips lieber noch früher da sein.
Gepäck: klein, aber angepasst ans Gelände
Handgepäck ist auf 7 kg und die Maße 55 x 40 x 20 cm begrenzt – die kompakten ATR- und Dash-8-Maschinen haben schlicht keinen Platz für mehr. Bei innerhalb Papua-Neuguineas gebuchten Flügen sind 16 kg Freigepäck inklusive, bei Anschlussflügen von einer internationalen Airline 23 kg. Maximal darf ein einzelnes Gepäckstück 32 kg wiegen.
Flotte fürs Hochland
PNG Air setzt auf ATR 72-600 und ältere Dash 8-100, dazu einen Dash-8-Frachter – Flugzeuge, die auf kurzen, unbefestigten Pisten im Hochland landen können, wo größere Jets keine Chance hätten. Die Dash-8-Flotte wird in den kommenden Jahren schrittweise durch weitere ATR 72-600 ersetzt.
Bordservice
An Bord gibt es eine einzige Kabinenklasse mit offener Sitzplatzwahl bei den günstigeren Tarifen – Schnickschnack braucht hier niemand, wenn die eigentliche Attraktion der Blick auf Regenwald, Vulkane und Korallenriffe unter dir ist.
Geschichte
PNG Air wurde am 30. Juni 1987 als Milne Bay Air gegründet und startete zunächst als Charterunternehmen für die Rohstoffindustrie. 1992 kam die Lizenz für Linienflüge dazu, 2015 gab sich die Airline unter dem neuen Namen PNG Air eine neue Optik – und mit ihr kamen auch die ersten ATR-72-600-Maschinen, die bis heute das Rückgrat der Flotte bilden.